Datum: 27.07.2010
LR Martinz: Beach Volleyball WM nur mit vereinten finanziellen Kräften umsetzbar
Kategorie: Kärnten, Klagenfurt, Klagenfurt Land
Beach Volleyball WM 2013. Finanzierungsbedarf für Kärnten: 1,8 Mio. Euro. Tourismus- und Sportreferat gefordert, ebenso Stadt Klagenfurt. Austragungsort Stadion Klagenfurt ins Auge fassen
Klagenfurt (OTS) - 2013 könnte Kärnten die Beach Volleyball WM austragen. "Doch das ist nur mit vereinten finanziellen Kräften umsetzbar. Immerhin geht es nach ersten Gesprächen mit Hannes Jagerhofer um rund 1,8 Mio. Euro", berichtet heute LR Josef Martinz und spielt den Ball auch zu LH Dörfler.
Nicht nur aus dem Tourismusreferat könnten die Mittel für die WM kommen, auch das Sportreferat von LH Dörfler müsse einen Beitrag für die Abhaltung des Großevents in Kärnten leisten. "Es wäre zweifellos ein Mega-Event für Kärnten mit unschätzbarem Werbewert und einem enormen Impuls für das Image Kärntens", hält Martinz fest. Er, Martinz, werde mit Kärnten Werbung Geschäftsführer Christian Kresse die weiteren Gespräche mit Jagerhofer führen, auch um etwaige geringere Subventionen zu verhandeln.
Denn es geht immerhin um 1,8 Mio. Euro. 900.000 Euro müsste das Land Kärnten aufbringen, weitere 900.000 Euro solle die Stadt Klagenfurt beisteuert, so die derzeitigen Gespräche. Außerdem geht es auch um die Vertragsverlängerung für den Beach Volleyball Grand Slam in Klagenfurt. Bis 2012 läuft der derzeitige Vertrag noch.
"Um eine WM in Kärnten durchführen zu können, müssen wir nicht nur einen finanziellen Kraftakt setzen, sondern auch sonst die Phantasie spielen lassen. So kann ich mir eine Austragung auch im Klagenfurter Stadion vorstellen nach dem Muster des Eishockeyspieles im heurigen Winter", so Martinz. Eine abgespeckte Variante der WM, wie sie im Falle fehlender Finanzen auch möglich wäre, lehnt Martinz ab. "Entweder ganz oder gar nicht", sagt der Tourismuslandesrat. Demnach könnten in Kärnten auch die Vorrundenspiele stattfinden und das Finale schließlich in Wien. "Das würde trotzdem finanziellen Aufwand bedeuten und Wien würde die Früchte ernten", meint Martinz.