Datum: 07.05.2010

LAbg. Poglitsch: Anton macht sich lächerlich

Kategorie: Kärnten, Villach Land, Villach

Endlich wird gemacht, was blau-orange Tourismusreferenten und Eventmanager über Jahre hinweg verabsäumt haben: Evaluierung der Events. VIP-Karten-Ära ist vorbei

Klagenfurt (OTS) - "Es ist geradezu lächerlich, wenn ausgerechnet Anton die Sparmaßnahmen bei den Events anprangert. Wer war es, der in den letzten Jahren weit über die Verhältnisse das Geld ausgegeben hat? Wer war es, der die Event-Verträge ausgemacht hat? Wer war es der megamäßig VIP-Karten verteilt hat? Anton und seine Tourismusreferenten", hält heute VP-Tourismussprecher Christian Poglitsch fest. 
Jetzt werde endlich die dringend notwendige Evaluierung der Events angegangen. Denn die Budgetsituation, hervorgerufen durch die vergangenen BZÖ/SPÖ-Verschwender-Jahre, lasse keine Wahl. "Wir müssen schauen, was wir uns noch leisten können und wollen Die Einsparung der VIP-Karten ist eine Sofortmaßnahme. Kein Event kann mehr als Polit-Bühne missbraucht werden. Da hat früher Anton als Diener seiner Herren mitgespielt und das Ausufern noch gefördert", weist Poglitsch auf die VIP-Karten-Ära hin. 
Blind hätten Anton und seine Vorgänger sowie Tourismusreferenten die Verträge mit den Eventern vereinbart, ohne jegliche Terminkoordination, damit Kärntens Vor- und Nachsaison belebt werden. "Jetzt wird das Chaos der Ahnungslosen endlich bereinigt. Zum Glück gibt es jetzt einen Tourismusreferenten, der selbst Touristiker ist", so Poglitsch. Der Vergleich der Nächtigungen im Hochsommer mit und ohne Events zeigt, dass es kaum einen Unterschied gibt. "Daher müssen die Events dorthin, wo sie sich positiv auf Nächtigungen und Wertschöpfung auswirken", erklärt Poglitsch. Es herrschte Einvernehmen unter allen Event-Managern über die Verlegung der Veranstaltungstermine. 
Auch die Bereitschaft, Infrastruktur gemeinsam zu nutzen, um weitere Kosten zu reduzieren, wurde einhellig erklärt. In Form von Kooperationen werden, wo möglich, die Organisatoren gemeinsam gegenüber Werbepartnern und Sponsoren auftreten. Da in bestehende Verträge - vereinbart von Dörfler, Anton und Co, nicht eingegriffen werden kann, wird es im Herbst eine weitere Gesprächsrunde geben, um die Förderungen von Seiten der öffentlichen Hand für neue Verträge zu verhandeln. Auch hier gilt: minus 20 %!