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Außenpolitischer Bericht, AußenministeriumVerlässlichkeit und Solidarität Zusammengerücktes EuropaÜber Europa meint die Außenministerin: "Das Jahr 2007 hat uns im Prozess der Wiedervereinigung Europas bedeutende Schritte weiter gebracht. Der Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur Europäischen Union, die Einführung des Euro in Slowenien und die Erweiterung des Schengen-Raums gibt uns die Möglichkeit, als Europäerinnen und Europäer noch enger zusammenzurücken und den Austausch politisch, menschlich, kulturell und wirtschaftlich zu intensivieren." Besonderes Augenmerk auf BalkanBesonderes Augenmerk liegt hier auf den Staaten des Balkans. Die mit Montenegro und Bosnien/Herzegowina abgeschlossenen Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen führen diese Länder des Balkans entscheidend näher an Europa heran. Unterzeichnete Visa- und Rückübernahmeabkommen mit Albanien, Bosnien/Herzegowina, Mazedonien, Montenegro und Serbien schaffen vereinfachte Reisemöglichkeiten für ausgewählte Personengruppen. Dies soll vor allem dazu führen, dass junge Menschen aus dieser Region Europa besser kennen lernen und das Gefühl der Isolation zunehmend schwindet. Direkter Kontakt zu den MenschenDer direkte Kontakt mit Mitbürgerinnen und Mitbürgen ist der Außenministern ein großes Anliegen. Deshalb wurde laufend über den Vertrag von Lissabon, der die Europäische Union demokratischer, moderner und handlungsfähiger macht, informiert. Die gut besuchten Informationsveranstaltungen in Schulen und die Tage der Offenen Türen haben gezeigt, dass es ein großes Interesse seitens der Bürger dazu gibt. Österreich als verlässlicher PartnerÖsterreich zeigt sich international als verlässlicher Partner. Rund 1.300 Österreicherinnen und Österreicher waren 2007 im Rahmen von Friedenseinsätzen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen aktiv. Mit der Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat soll dieser Weg fortgesetzt werden. Auch die tägliche Arbeit in der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit soll entsprechend gewürdigt werden: "Unsere verstärkte Aufmerksamkeit haben wir insbesondere den Themen Armutsbekämpfung, ländliche Entwicklung, Klimaschutz und Bildung unter besonderer Berücksichtigung der Menschenrechte und des Schutzes und der Förderung der Rechte von Frauen und Kindern geschenkt."Um das Bild von Österreich in der Welt noch weiter zu verbessern, wird die Auslandskulturpolitik weiter gefördert. Die Eröffnung von Österreich-Bibliotheken in Istanbul und Jekaterinburg, sowie eines Kulturforums in New Delhi, schafft neue Möglichkeiten für Menschen die unser Land und unsere Kultur besser kennen lernen möchten. Wien als Ort des DialogsIm letzten Jahr wurde auch Wien als Ort des Dialogs gestärkt: "Mit einer regen Konferenzaktivität, wie den Gesprächen zum Atomkonflikt mit dem Iran, den Kosovo-Statusverhandlungen oder der Wiener Streumunitionskonferenz, konnten wir Friedensbemühungen unterstützen und wichtige Impulse setzen. Mit der Eröffnung der neuen EU-Grundrechteagentur und des ständigen OSZE-Amtssitzes unterstreichen wir unsere tatkräftige Unterstützung für regionale Sicherheitsorganisationen." Als einziger UNO-Sitz in der EU soll Wien auch in Zukunft als Knotenpunkt eines immer engmaschigeren Netzwerks von Verbindungslinien zwischen der EU und internationalen Organisationen etabliert werden. >> zurück zur Kandidaten-Übersicht |
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