Die ÖVP sagt:
Kein Zug durch Schlafzimmer
der Klagenfurter,
Wörtherseer und Rosentaler!
Quer durch Europa wird eine Hochleistungstrasse gebaut - von Italien kommend ist sie fertig gestellt bis zur Landesgrenze, von der Steiermark her wird der Koralmtunnel gebaut sowie die Strecke Grafenstein - Lavanttal. Und dazwischen? Gerade für den bevölkerungsreichen Kärntner Zentralraum gibt es noch nicht einmal ein ausgereiftes Konzept seitens des SPÖ-Verkehrsministers, der ÖBB und des BZÖ-Verkehrslandesrates!
ÖVP-Landesparteiobmann LR Martinz fordert gemeinsam mit dem Klagenfurter Bürgermeister Harald Scheucher und dem Rosentaler LAbg. Robert Lutschounig die Untertunnelung von Klagenfurt Ost bis Velden - denn das Rosental darf nicht zur Ausweichroute werden. Bisher ist dem BZÖ-Verkehrsreferent noch nichts eingefallen, außer eine riesen Betonwand mitten durch Klagenfurt links und rechts der Bahntrasse zu errichten...
LR Martinz, Bgm. Scheucher und LAbg. Lutschounig sind entrüstet:
„Ein verkehrsstrategisch wichtiges Thema wird in Kärnten gerade vom zuständigen BZÖ-Verkehrsreferenten verschlafen. Die Hochleistungsbahn steht mit ihren Gleisen bereits vor Klagenfurt und es gibt keine Lösung, wie der Zug weiterfahren soll.
Das ist ein Skandal, dass die Bevölkerung im Regen stehen gelassen werde. Es liegt keine weitere Planung und Information vom Verkehrsreferenten vor. Die einzige Idee von Verkehrsreferent Dörfler bisher ist, die Hochleistungsstrecke mitten durch Klagenfurt zu führen und sie hinter einer Mega-Betonwand zu verstecken!
Das hat es noch nie gegeben, dass eine Hauptader im europäischen Verkehrsnetz bis vor die Tore von Klagenfurt gebaut wird und der BZÖ-Verkehrsreferent sich keine Gedanken macht, wie es weitergehen soll!"